Warning: Parameter 1 to modMainMenuHelper::buildXML() expected to be a reference, value given in /www/htdocs/w00ad4d3/libraries/joomla/cache/handler/callback.php on line 99
Wespenzeit ... PDF Drucken E-Mail

 

... bedeutet oft auch eine Zeit die mit Ärger und Angst verbunden ist. Ich möchte mit diesem Sonderbericht einen kleinen Beitrag zur Aufklärung leisten.

Oft stellt sich die Frage: "Wer beseitigt ein Wespennest?" - Früher hat diesen Job oft die Feuerwehr übernommen, doch jetzt ist der Schädlingsbekämpfer dafür zuständig. Und im Falle eines Befalls sind wir für Sie jederzeit unter der Rufnummer 0172-2927498 erreichbar.

Wespennester werden in der Regel immer für einen Pauschalpreis entfernt.
Unser Tipp: holen Sie sich mehrere Angebote ein!

Von den vielen Wespenarten stehen nur die Gemeine - und Deutsche Wespe nicht unter Artenschutz. Es bedeutet also, dass Hornissen, Bienen und Hummeln und deren Nester unter Artenschutz stehen und somit nicht einfach bekämpft werden dürfen. Diese Insekten dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen und mit einer Ausnahmegenehmigung fachgerecht umgesiedelt oder bekämpft werden. Hierzu beraten wir sie gerne kostenlos.

Bei sämtlichen Tieren die von der Bundesregierung unter Artenschutz gestellt werden, sind wir immer darum bemüht diese nicht zu vernichten, sondern fachgerecht um zusiedeln. Wir tragen sehr gerne dem Naturschutz Rechnung und erhalten unsere Nützlinge in nahezu 100% der Fälle. Darauf sind wir auch ein wenig stolz. Es ist auch wichtig zu unterscheiden, was ist was und darf es auch tatsächlich bekämpft werden.

Wenn es z.B. um Bienenvölker geht, so arbeiten wir eng mit der Imkerei Alrun & Friedhelm Küster aus Niederkassel zusammen. Diese haben immer eine offene Türe für ein neues Bienenvolk. Evtl. hat man später die Möglichkeit Honig des umgesiedelten Bienenvolkes zu verzehren.

Die Hornisse muss wohl nicht näher behandelt werden. Alleine die Größe kann bis zu 4 cm erreichen. Interessant ist auch, das das Gift der Honigbiene gefährlicher ist als das der Hornisse. Aber alleine die Anwesenheit einer Hornisse löst bei vielen Menschen Panik aus. In der freien Wildbahn stechen Hornissen in der Regel nur wenn sie gequetscht werden oder ihr Nest direkt bedroht wird.

Hummeln sind ebenfalls kaum zu verwechseln mit ihrem rundlichen und stark behaarten Körper. Auch wenn die Hummel einen Stachel mit sich führt gibt es nur seltene Fälle, in denen eine Hummel wirklich zusticht. Die Hummeln zählen zu den wichtigsten  Bestäuberinsekten. Sie sind sehr widerstandsfähig und können dadurch deutlich länger auf Nahrungssuche gehen als Bienen. Sie fangen bereits bei kühleren Temperaturen an zu arbeiten. Bei der Nahrungssuche fliegt eine Hummel täglich bis zu 18 Stunden und dann bis zu 1000 Blüten an. Taubnesseln werden z.B. nur von langrüsseligen Hummeln bestäubt, während diese sich den Nektar dort holen. Und Hummeln arbeiten auch bei schlechtem Wetter und bestäuben fleißig Blumen, Obst und Gemüse. In Nordrhein-Westfalen sind bereits einige Hummelarten ausgestorben.

Bienen und Wespen sind für uns als Fachbetrieb leicht voneinander zu unterscheiden. Generell gilt folgendes:

Die Wespe wird bis zu 2 cm lang und ist durch einen gelb/schwarzen Hinterleib gekennzeichnet. Zwischen Brust und Hinterleib ist sie tief eingeschnürt - man spricht dann von der sogenannten Wespentaille. In einem Wespenstaat leben 200 - 7000 Wespen. Sie nutzen zum Bau ihrer Nester bevorzugt z.B. Dachböden, Hohlräume, verlassene Nagergänge, ausgehölte Baumstämme und Büsche. Die Nester betehen aus einer papierartigen Masse, die durch Zerkauen von Holzsplittern entsteht. Wespen bauen ihre Nester jedes Jahr aufs neue. Nahrung findet die Wespe auf überreifem Obst, zuckerhaltigen Säften oder Nahrungsmitteln wie Kuchen, Marmelade oder Fleisch sowie anderen kleinen Insekten. Daher ist i.d.R. auf unseren Frühstückstischen und beim Grillen immer nur die Wespe anzutreffen und nicht die Biene.
 
Die Biene wird bis zu 1,5 cm lang und ist i.d.R. durch einen gelb/braunen und leicht behaarten Hinterleib gekennzeichnet.
Ohne die Biene und Hummel gäbe es wohl nur wenig Erträge im Pflanzen- und Obstbau. Zusammengefasst kann man sagen: Üppiges Wachstum, natürliche Artenvielfalt und reiche Ernten hängen zu rund 85% von diesen beiden Nützlingen ab. Mehr noch: Vielen Tierarten sichern sie die Nahrungsgrundlage.
Somit ist auch verständlich warum die Biene und Hummel unter Artenschutz stehen und wir ebenfalls darauf achten, diese nicht einfach zu bekämpfen.

Generelles Verhalten:
Sind Wespen, Bienen oder Hornissen zugegen sollte man immer Ruhe bewahren und nicht in hektische Reaktionen verfallen. Bienen werden von den leckeren Speisen auf unseren Tischen nicht angelockt - außer es ist Honig vorhanden.
Besonders schnell fühlen sich Bienen und Hornissen durch hektische Bewegungen provoziert. Bei einem Stich verliert nur die Biene ihren Stachel, da dieser mit einem Wiederhacken ausgerüstet ist, der in der menschlichen Haut stecken bleibt. Und nur die Bienen sterben nach einem Stich.

Ein Stich, ob von Biene, Wespe, Hornisse oder Hummel (eher fast nie vorkommend) ist immer sehr unangenehm. Schmerzen und/oder Schwellungen können entstehen. Nach einem Stich können die Symptome nach einigen Minuten aber auch erst nach mehreren Stunden auftreten und bis zu einer Woche anhalten. Reagiert man allergisch oder wird in Pulsader, Hals- oder Mundbereich oder sogar von mehreren Insekten gestochen, kann es sogar lebensgefährlich werden. Sie wissen sicherlich am besten, wie Sie auf derartige Stiche reagieren. Bei starken Reaktionen ist es immer ratsam einen Arzt auf zu suchen.

Ich hoffe Sie mit diesen Zeilen ein Stück weit informiert zu haben und
verbleibe

herzlichst Ihr

Toni Da Costa